Presse

Pressemitteilung der SeeGemeinschaft

            20. Juni 2024

 

Demonstration für die Seennutzung anlässlich Gemeinderatssitzung in Perchtoldsdorf

 

Zwei Jahre nach der unkoordinierten Sperrung des Steinbruchsees, der sich im Eigentum der Gemeinde Perchtoldsdorf befindet, ruft der Verein SeeGemeinschaft zur Demonstration am Marktplatz in Perchtoldsdorf auf. Diese beginnt am 20. Juni um 17:30 und endet im Rathaus selbst, wenn die Demonstranten bis zum Sitzungszimmer vor der Gemeinderatssitzung gehen werden.  

Seit der Umzäunung und Bewachung des Steinbruchsees in Kaltenleutgeben haben sich zahlreiche Menschen zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, weil sie sich für eine geregelte Nutzung des Steinbruchsees in Kaltenleutgeben einsetzen. 

Der Naturschutzverein SeeGemeinschaft schlägt ein innovatives Konzept vor, welches den Natur- und Artenschutz im und um den See fördert und Naherholung für die AnrainerInnen der umliegenden Gemeinden bietet.  

In gemeinschaftlicher Tätigkeit soll das ganze Areal als Naturparadies  erhalten werden. Neben Einhaltung der strengsten Natur- und Artenschutzkriterien würde sich über die aktive Einbindung der umweltbewussten Vereinsmitglieder die Gemeinde rund 50% der jährlichen Betreuungskosten ersparen, wie Dipl.-Ing. Armin Knauthe, der Präsident der SeeGemeinschaft, sagt: "Wir machen's um die Hälfte!" 

In Bezug auf die gepriesene Entwicklung der Biodiversität gibt es unterschiedliche Ansichten. So hat die Umweltinitiative Wienerwald, die dieses Gebiet seit Jahrzehnten beobachtet, festgestellt, dass sich "unerwünschte Fische wie Goldfische, Karpfen und Koi" übermäßig vermehrt hätten und den so erwünschten Laich und die Larven von Amphibien und Invertebratae (Wirbellosen) fressen. Eine Anfrage nach den Zielen und Ergebnissen der Absperrmaßnahmen am See bzw. dem Monitoring wurde von der zuständigen Stelle des Landes NÖ bis heute nicht beantwortet.

 

Festzuhalten ist weiters, dass die Entstehung der tatsächlich für den Biosphärenpark Wienerwald einzigartigen Biodiversität in diesem Gebiet nicht zuletzt aufgrund und während der durchgehenden menschlichen Nutzung erfolgt ist. 

 

„Aktuell werden jene belohnt, die über Zäune klettern, Absperrungen und Hinweistafeln ignorieren, Müll verbreiten, illegal Feuer entzünden, Lärm erregen und mutwillig Schaden anrichten. Die Gemeinde Perchtoldsdorf ist nicht Herrin der Lage,“ stellt Armin Knauthe fest.

 

Laut Gemeinde Perchtoldsdorf sind weiterhin zur Kontrolle des Gebietes eine Security-Firma und drei Studenten beauftragt. Im vergangenen Jahr hat dies Kosten in einem erheblichen fünfstelligen Bereich verursacht. Gleichzeitig hat die Gemeinde Perchtoldsdorf Kommunalsteuern teils empfindlich erhöht. Aufgrund eines Dringlichkeitsantrags muss bei der Gemeinderatssitzung am 20. Juni, dem Tag der Demonstration, Frau Bürgermeisterin Kö die tatsächlichen Kosten der Maßnahmen bekanntgeben. 

 

„Der Verein setzt auf Kontakte in alle Fraktionen und trifft durchaus auf Unterstützung. Wir sind mit GemeinderätInnen im Gespräch, die für die Interessen der BewohnerInnen und der Natur nicht nur ein offenes Ohr haben, sondern auch bereit wären, unserem Verein die Möglichkeit zu geben, sein Konzept umzusetzen,“ gibt sich Armin Knauthe kämpferisch.

 

Rückfragehinweis:

DI Armin Knauthe

+43 699 1284 8864

www.seegemeinschaft.org

office-seege@googlegroups.com

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse!

Bestimmt haben Sie schon aus jüngsten Presseartikeln (Krone, Kurier, Noe24 u.v.a.) entnommen, dass die Diskussion um den Kaltenleutgebner Steinbruchsee wieder Fahrt aufnimmt.

Unser Verein, die SeeGemeinschaft, veranstaltet am 20. Juni 2024 um 17:30 eine DEMO vor dem Rathaus in Perchtoldsdorf, um unseren Anliegen Gehör zu verschaffen:

naturverbundenes Schwimmen, lokale Erholung am Wasser zur Gesundheitsförderung und umfassender Umweltschutz mit aktiver Bürgerbeteiligung.


Unten auf der Seite unsere jüngste Presseaussendung, die auch als Antwort auf die Stellungnahme von Frau Bürgermeisterin Kö gilt, wie sie in Noe24 online vor ein paar Tagen gänzlich gebracht wurde. 

Unser Demo Plakat sowie Fotos zum Thema finden Sie weiter unten auf der Seite. Alle Fotos (c) Verein SeeGemeinschaft wenn nicht anders angegeben. Hochaufgelöste Fotos auf Anfrage.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Besonders freue ich mich auf ein persönliches Kennenlernen bei der Demo für unseren Steinbruchsee am 20. 06. in Perchtoldsdorf. Wir sind um 17:00 am Marktplatz.

Mit den besten Grüßen,

Armin Knauthe

Präsident Verein SeeGemeinschaft

 

Pressemitteilung der SeeGemeinschaft

            5. Juni 2024

 

 

Am 20. Juni um 17:30 veranstaltet der Verein SeeGemeinschaft eine Demo am Marktplatz in Perchtoldsdorf, um auf das Grundbedürfnis vieler Menschen in der Umgebung hinzuweisen, in einem wunderschönen Naturgewässer schwimmen und Erholung finden zu können.

 

Seit der Umzäunung und Bewachung des Steinbruchsees in Kaltenleutgeben haben sich zahlreiche Menschen zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, weil sie ein wesentliches Stück ihrer Lebensqualität und einen Quell der Gesundheitsförderung und Rekreation in nächster Nähe zu ihrem Wohnort schmerzlich vermissen.

 

So berichtet etwa Julia aus Rodaun: "Das Paradies ist zerstört. Der Zugang erschwert. Die Idylle ist weg. Übrig bleibt eine Steinwüste."

 

Eine Dame, die jahrelang dort Winterschwimmen betrieben und im Sommer die Landschaft genossen hat, erzählt: "Beim Eingang zum See gab es dort Flieder und seltene Blumen. Wir konnten mit den Kindern viele Eidechsen beobachten, auch Ringelnattern."

 

Eine vierfache Mutter trauert: "Meinen Kindern wurde ein bedeutsames Stück Welt abgeschnitten.”

 

Ein Ort, der vielen Menschen emotional etwas bedeutet hat, wurde mutwillig zerstört. Wer ein annähernd ähnliches Naturerlebnis am Wasser sucht, ist fürderhin auf das Auto angewiesen.

 

Die Gemeinde Perchtoldsdorf argumentiert, ein Managementplan würde seit Jahren erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden. Neutrale Beobachter fragen sich, warum mitten in einem angeblich so erfolgreich verlaufenden Prozeß plötzlich mit Baggern und Zäunen zu brachialen Mitteln gegriffen werden musste. Die Bürger fühlen sich nicht in die Entwicklungen eingebunden. Die von der Gemeinde gelobte "umfangreiche Bildungsarbeit" am Steinbruchsee ist etwa beim BRG Perchtoldsdorf auf Nachfrage bis dato nicht bekannt.

 

Laut Gemeinde sind weiterhin zur Kontrolle des Gebietes eine Security-Firma und drei Studenten beauftragt. Im vergangenen Jahr hat dies Kosten in einem erheblichen fünfstelligen Bereich verursacht. Gleichzeitig hat die Gemeinde Perchtoldsdorf Kommunalsteuern teils empfindlich erhöht. Aufgrund eines Dringlichkeitsantrags muss bei der Gemeinderatssitzung am 20. Juni, dem Tag der Demonstration, Frau Bürgermeisterin Kö die tatsächlichen Kosten der Maßnahmen bekanntgeben.

 

Der Naturschutzverein SeeGemeinschaft bietet an, dieses wunderschöne Areal in gemeinschaftlicher Tätigkeit als Naturparadies zu erhalten. Dabei sollen die strengsten naturschutzfachlichen Kriterien berücksichtigt werden. Darüberhinaus würde die Integration der umweltbewussten Community der Gemeinde rund 50% der jährlichen Betreuungskosten ersparen. Dipl.-Ing. Armin Knauthe, der Präsident der SeeGemeinschaft, sagt: "Wir machen's um die Hälfte!"

 

In Bezug auf die gepriesene Entwicklung der Biodiversität gibt es unterschiedliche Ansichten. So hat die Umweltinitiative Wienerwald, die dieses Gebiet seit Jahrzehnten beobachtet, festgestellt, dass sich "unerwünschte Fische wie Goldfische, Karpfen und Koi" übermäßig vermehrt hätten und den so erwünschten Laich und die Larven von Amphibien und Invertebratae fressen.

 

Festzuhalten ist weiters, dass die Entstehung der tatsächlich für den Biosphärenpark Wienerwald einzigartigen Biodiversität in diesem Gebiet nicht zuletzt aufgrund und während der durchgehenden menschlichen Nutzung erfolgt ist.

 

Wie geht es also weiter mit dem schönen Glitzersee und seinem Umland?

Aktuell werden jene belohnt, die über Zäune klettern, Absperrungen und Hinweistafeln ignorieren, Müll verbreiten, illegal Feuer entzünden, Lärm erregen und mutwillig Schaden anrichten. Die Gemeinde Perchtoldsdorf ist nicht Herrin der Lage. 

 

Demgegenüber stehen die Anliegen der SeeGemeinschaft, die getreu dem Motto "always look on the bright side of life" lebensbejahend, naturverbunden, freudebetont und menschenfreundlich ist.

 

 

Rückfragehinweis:

DI Armin Knauthe

+43 699 1284 8864

www.seegemeinschaft.org

office-seege@googlegroups.com